Wohnblock Modernisierung in Jena mit vorgefertigten Installations-Registern von SANIT

Jena, da denkt man automatisch an den weltbekannten Hersteller von optischen Systemen und Komponenten, die Carl Zeiss Jena GmbH. Auch der gleichnamige Fußballverein FC Carl Zeiss Jena ist, zumindest unter Fußballfans, ein Begriff. Weniger bekannt dagegen ist, dass sich die kleine, schmucke Metropole zu einer sehr beliebten Universitätsstadt gemausert hat. Doch Autofahrer, die auf der A 4 in Richtung Dresden oder Frankfurt/M unterwegs sind, dürften Jena in erster Linie mit den markanten und aufgehübschten Wohnblocks in Plattenbauweise entlang der Autobahn in Verbindung bringen. Jena gehört zu den Städten, die den Wert dieser Wohnblocks zu schätzen gelernt hat, da sich mit ihnen - saniert und modernisiert - der steigende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum abdecken lässt.

Der Zahn der Zeit hatte an den alten Leitungssträngen im neungeschossigen Wohngebäude in der Fritz-Ritter-Straße in Jena Lobeda seine Spuren hinterlassen. So war der Austausch der Ver- und Entsorgungsleitungen in 44 Wohnungen unausweichlich. Da Strangsanierungen unter bewohnten Bedingungen durchgeführt werden, setzte die technische Leitung auch in diesem Projekt auf vorgefertige Technik, zu der es bei zentral verlegten Strängen in den Wohnungen fast keine Alternative gibt. Nach guten Erfahrungen bei anderen Projekten kam erneut die Register-Technik von SANIT zum Zuge. Die nach Leistungsbeschreibung ausgestatteten und passgenau angefertigten Installations-Register wurden nach Zeitplan auf die Baustelle geliefert. Sie sorgen nicht nur für einen beschleunigten Bauablauf, sondern entsprechen mit den, in die stabile Rahmenkonstruktion integrierten Komponenten dem aktuellen Stand der Gebäudetechnik. Der Bauablauf selbst ist immer der Gleiche: Entkernen, Register - von unten nach oben - einbringen und befestigen, Rohrleitungen verbinden, Kalt- und Warmwasserverteilung anschließen, Brandschutzmaßnahmen anbringen, Schacht verschließen und verkleiden. Anschließend erfolgt die Endmontage.

Vorgefertigte SANIT Installations-Register

Hinsichtlich Schall- und Brandschutz, Einhaltung der Trinkwasserverordnung, DIN-Normen und Dämmung (nach EnEV) erfüllen die Installations-Register von SANIT alle Anforderungen an die moderne Gebäudetechnik.

Im Kalt- und Warmwasserstrang kam ein Edelstahlsystem zum Einsatz. Die Kalt- und Warmwasserverteilung - mit Anschlüssen für Waschtisch, Spülkasten, Badewanne (bzw. Dusche) und Spüle - wurde mit einem Mehrschicht-Verbundrohrsystem ausgeführt.

Im Abwasserstrang (DN 100) kam standardmäßig das schalldämmende Hausabfluss-System FRIAPHON mit speziellen Langmuffen für die Geschossverbindung zum Einsatz. Das System erfüllt die Anforderungen der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau). Es ist nach DIN 4102 in B2, als nicht brennend abtropfend und selbstverlöschend klassifiziert. Nach DIN EN 13501-1 mit ihren Zusatzanforderungen erreicht FRIAPHON die Baustoffklasse B-s2-d0. Im Deckendurchbruch und in der Kellerdecke fungieren
F 90 Brandschutzmanschetten als Brandschutzlösung. Auch der Regenwasserstrang (DN 100) – dazu die Abwasserumgehungsleitung im Erdgeschoss – wurde mit FRIAPHON ausgeführt.

Der aus Profistahl hergestellte, geschweißte, korrosionsgeschützte und selbsttragende Rahmen war mit Halterungen für den WT, einer Rahmen Verbreiterung über dem Lüftungskanal sowie einer Armaturenhalterung für die Mischbatterie versehen.

Zum Lieferumfang gehörten ebenfalls WC-Elemente 995N mit kleiner Revisionsöffnung und flexibler Kabeltechnik sowie die passende, formschöne WC-Betätigungsplatte der Serie S 701 zur Gestaltung der Badezimmer.

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